Kirwenhannes „Johann XLII.“ zu Gast beim 42. Kirmesfest 2017

Petrus meinte es gar nicht gut mit den GLASSPATZEN am Kirmessamstag, 1. Juli 2017. Trotz schlechtem Wetter waren doch zahlreiche Besucher in den Kirmesbiergarten „Wadegotia“ gekommen. Denn Kirwenhannes „Johann XLII.“ hielt Einzug auf dem Marktplatz Wadgassen. Zuvor zeigte er sich der Bevölkerung. Als Soziusfahrer auf einer pinkfarbenen Simson Schwalbe ließ er sich durch die Wadgasser Lindenstraße bis zum Marktplatz fahren. Anschließend hieß das Empfangskomitee mit Stephan Daub und Herbert Krauss den Kirmesgast in Anwesenheit von Ortsvorsteher Hans-Jürgen Könen im Kirmesbiergarten willkommen. Nach der Proklamation erfolgte der offizielle Fassanstich durch den Ehrenpräsidenten des Vereins, Dieter Wilhelm. Ortsvorsteher Hans-Jürgen Könen verteilte Freikarten für die anwesenden Kinder. Mit Freibier vom Fass wurde der Beginn der Wadgasser Kirmes kräftig gefeiert. Zu fortgeschrittener Stunde verließ jedoch der Hannes klammheimlich den Kirmesbiergarten in Richtung des ältesten Wadgasser Ortsbezirks, dem Spurk. Dort ließ sich der Hannes, wie Fotos beweisen, über die Kirmestage gutgehen.

Auch am Kirmessonntag und Kirmesmontag fanden viele Besucher den Weg in den Biergarten auf dem Kirmesplatz. Am Abend des Kirmesdienstages folgte dann bei strahlendem Sonnenschein der Höhepunkt des 42. Kirmesfestes. Pünktlich zur Verhandlung ließ sich der Kirwenhannes „Johann XLII.“ auf einer Sänfte zum Kirmesplatz tragen, wo das Kirmesgericht mit Richter Klaus Dieter Daub, Staatsanwalt Stephan Daub sowie Verteidiger Herbert Krauss über ihn tagte. Trotz vehementer Verteidigungsstrategie des Entführers erfuhr der Hannes das gleiche Schicksal wie seine Vorgänger. Er wurde vor den Augen der vielen Besucher von zwei Vollstreckern verbrannt. „Oh, du armer Kirvwenhannes…“, dieser stimmgewaltige Einsatz der Klagegesellschaft nutzte „Johann XLII.“ überhaupt nichts. Dieses Spektakel leitete das Ende der Wadgasser Kirmes 2017 ein.

Traditionell luden die GLASSPATZEN danach zum kostenlosen Kranzkuchenessen ein, eine Geste gegenüber dem treuen Publikum. Bäckermeister und Ehrensenator Helmut Barbrake ließ es sich nicht nehmen, den seit 1976 von ihm gestifteten Kranzkuchen zusammen mit Vereinspräsident Klaus Dieter Daub anzuschneiden und zu verteilen.

Die Karnevalsgesellschaft dankt allen, die auf irgendeiner Art und Weise zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Insbesondere der Bäckerei Helmut Barbrake, der Brauerei Bruch, der Metzgerei Paul Schäfer und der Gemeinde Wadgassen, die den Platz auf dem Marktplatz zur Verfügung stellte. Ebenso ein herzliches Dankeschön allen Besucherinnen und Besuchern im Kirmesbiergarten „Wadegotia“.

 

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